Bufferoverflow…

17 Juni 2010 von mokilog Kommentieren »

Wollte mal nach langer Zeit wieder einen neuen Beitrag zu meiner aktuell Geistesbesinnung – falls diese noch existiert – schreiben.
Ich weiß gar nicht wo ich überhaupt anfangen soll. In der vergangenen Zeit ist viel passiert und das meiste schnell vorbeigehuscht. Ich habe viele meiner Interessen und das Interesse sich für etwas zu begeistern verloren. Diesess Desinteresse zieht schon langsam solche Kreise das ich sogar das Interesse an mir verliere…
Momentan komme ich mit meinem Umfeld und vor allem mit mir nicht zurecht. Ich werde immer träger und unkonzentrierter. Die einfachsten Sachen werden schon zum Hindernis! Ich frage mich wohin das Ganze noch führt und ob es ein Ende oder eine Lösung für dieses Problem gibt.
Ich fühle mich in gewisser weise mit meinem Menschsein überfordert. Meine soziale Kompatibilität sinkt von Tag zu Tag rapide. Wenn das nicht schon reichen würde, erschwert mir mein kaputtes Nervensystem das Leben in dem ich in Angstzustände verfalle und erhöhtem Druck ausgesetzt bin. Mein Weg aus diesen Situationen besteht darin das ich allem und jedem die kalte Schulter zeige und keinerlei Mitgefühl oder Liebe empfinde. Natürlich habe ich Sequenzen die auf Spuren von oben angeführten “Gefühlen” andeuten aber von der Weite betrachtet sieht es da eher mau aus.

Geplagt von meinen Schlafstörungen verfasse ich auch gerade diesen Text auf meinem Smartphone. Über den Tag verteilt kann ich mich gut mit Arbeit, Musik, News etc. ablenken und der Realität entweichen. Sobald ich mich aber ins Bett lege – wenn ich das überhaupt tue – fangen an meine Gedanken zu explodieren. Ich sehe Bilder und Konversationen die mich beschäftigen und mich Stück für Stück zerfressen. An ein “Happy End” ist da nicht zu denken. Alles was mich beschäftigt und ich dem versuche zu entkommen holt mich wie Freddy wieder ein und zerstückelt mich bis aufs kleinste Detail.
Ich weiß das es so nicht weiter gehen kann und ich kämpfe gegen dagegen an, nur leider kann ich nicht dafür garantieren das ich dies noch lange durchstehe…

Grüße

Arthur

Werbung

1 Kommentar

  1. DaDuke sagt:

    Es ist dieses vorrausdenken, dieses ewige planen, das ewige interpretieren. Den inneren Frieden finden und bewahren, kann man nur wenn man nicht vergisst, was die Zukunft uns liefert. Das die Zukunft zwar kommt ist uns bewusst, jedoch verstehen die wenigsten die Tragweite bzw. das Außmahß dieser vor uns liegenden Zeit. Belaste dich nicht mit den Sorgen für morgen. Jeder Tag hat seiner Lasten genug. Schenke dem Aufmerksamkeit das ewig bleibt, denn das ist es was den Frieden bringt, der alles Denken übertrifft. Sei vorsichtig! Immer 1000% liefern, ist gefährlich!

    PS: Weißt du jetzt warum ich angefangen hab ein Instrument zu spielen…

Hinterlasse eine Antwort